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Nazi-Zeit Verlag

Wir veröffentlichen Dokumente aus deutschen Archiven zum National­sozialismus, zum Alltag der Bevölkerung im National­sozialismus und zur Nachwirkung des National­sozialismus ab 1945 in vollständiger und auszugsweiser Präsentation mit sparsamer Kommentierung sowie auswertende Arbeiten auf der Basis unveröffentlichter Dokumente.

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Jürgen Sternsdorff

Die graue Eminenz des Kriegsverbrechers

Franz Thedieck - eine deutsche Karriere. Nach unveröffentlichten Quellen.
Marburg: Verlag Nazi-Zeit. 171 S. (= NS-Dokumente, Bd. 1)

Der Autor lässt aus dem Nachlass des Staatssekretärs Thedieck den verurteilten Kriegsverbrecher und ehemaligen Militärverwaltungschef von Belgien Eggert Reeder in dessen Verteidigungsschriften sprechen und dokumentiert die von Thedieck als ehemaligem Generalreferenten Reeders selbst vorgebrachten Rechtfertigungen der deutschen Besatzung von 1940-1944. Die Dokumente aus dem Blickwinkel der Beschuldigten und die Flut der Leumundszeugnisse für eine einflussreiche Persönlichkeit nach 1945 stellt er unter das Motto von Theodor Fontanes Unterm Birnbaum, nach dem kein Netz so fein gesponnen ist, als dass nicht doch alles ans Licht komme. Die Dokumentation wirft speziell die Frage nach der persönlichen, juristischen und politischen Verantwortlichkeit auch der Beamten auf, die sich nur als ausführendes Organ verstehen.

ISBN 978-3-9827401-0-2
Buchhandel € 24,90
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Cover des Buches Die graue Eminenz des Kriegsverbrechers
Cover des Buches Wer nicht dran glaubt, der muss dran glauben

Jürgen Sternsdorff

Wer nicht dran glaubt, der muss dran glauben

Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Strafverteidiger-Akten und Gerichtsurteile 1943-1953.
Marburg: Verlag Nazi-Zeit 2025.
293 S. (= NS-Dokumente, Bd. 2)

Was konnte man im Bekanntenkreis gesagt haben, um in die Fänge der Gestapo zu geraten? Wie schnell landete man wegen einer Äußerung vor einem Sonder-gericht oder vor dem Volksgerichtshof, weil man nicht an den Endsieg glaubte? Kam man ins Gefängnis, ins Zuchthaus oder ins KZ? Wurde man zum Tode verurteilt und hingerichtet? Durften die Hinterbliebenen überhaupt den Leichnam beerdigen? Und was geschah eigentlich nach dem Krieg mit denen, die als Denunzianten die ganze Kette des Unheils ausgelöst hatten? Wurden sie bestraft, obwohl sie im Dritten Reich nicht gegen geltendes Recht verstoßen, sondern das "Richtige" getan hatten? Das vorliegende Buch nähert sich diesen Fragen anhand unveröffentlichter Akten eines Strafverteidigers im Nationalsozialismus und der Gerichtsurteile über Denunzianten nach 1945.

ISBN 978-3-9827401-1-9
Buchhandel € 29,40
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Herausgeber und Autor

Jürgen Sternsdorff, geboren 1944, studierte Sozialwissenschaften und Germanistik und promovierte als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Marburg mit einer Arbeit zur Wissenschaftsgeschichte der Germanistik. Nach seiner Tätigkeit in der Erwachsenenbildung unterrichtete er an Gymnasien in Vorpommern und Hessen. Neben Übersetzungen aus dem Niederländischen veröffentlichte er Studien zur ostfriesischen Geschichte. Seine auf unveröffentlichte Quellen gestützte Herlyn-Biographie erschütterte die populäre Version vom Widerstand der Bekennenden Kirche gegen Adolf Hitler.

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